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Die Leponzi waren die ursprünglichen Bewohner des Ossolagebiets, dessen Hauptstadt "Oscela Lepontiorum" (das heutige Domodossola) war.
Dieses Volk von ligurischem Stamm wurde von der entwickelten Kultur der Etrusker heeinfluBt und erlemte dabei die Bergbaukunst und das Eisenschmelzen.


Kuppellierte Steine und Einschnitte auf den Almen Groppo, Curzelli und Cama.
Megalitische Mauem, Tholos-strukturierte Grabstditen in Varchignoli und Viganella.


In 1. Jahrhundert v. Chr...

Kamen die Römern ins Ossolatal an. Der Landstrich wird Kontrollstelle der transalpinen Übergänge: Griespass Ofenpass, Simplonpass, Monte-Moro-Pall.
Uber diese Passe, welche schon damals für den Handel sehr bedeutend waren, ist nicht bekannt oh die Ròmern sie für militarische Ziele brauchten.
Bekannt ist, dass sich die Leponzi im oberen Gebiet des Ossolatal, wo früher nur Sommerweiden waren, niederliessen.


Römisches Goldstiick auf dem Antronapafi. Grüber im Rivera (Gemeinde Viganella) und Montescheno.


Im 6. Jahrhundert v. Chr...

Wird das Ossolatal, nach dem Ende des römischen Reichs, zuerst von den Langobarden und später von den Franken besetzt.
Diese Völker führten eine feudale Regierungsform und eine auf den "Hof" bezogene Wirtschaft ein.
Ums Jahr 1000 wird das Ossolatal vom Bischof von Novara behenscht.
1291 verkaufen die Herren De Castello das Zwischbergental und Gondo dem Bischof von Sitten, der dieses Gebiet mit Walsern kolonisieren lässt.
1329 wird Giovanni Visconti zu Bischof und Herr von Novara ernennt. Er vorbereitete so die Herrschaft der Familie Visconti im Ossolatal.
Hier führte diese Familie häufig Kriege gegen ihre Nachbarn. Bis um 1600 ist das Herzogstum von Mailand im Streite gegen die Familie Sforza, die Franzosen und die Spanier, und verschiedene Situationen wechselten sich ab: Mangel, Epidemien (die schlimmste darunter die Pest von 1629/1630).


Lazarette in Locasca und Antrona. Bergrutsch von Antrona im Jahre 1642.


Nach den Spaniern, wird das Ossolatal Besitz des Hauses Habsurg besetzt, die Lage bleibt aber ähnlich wie früher.


Bis um 1700...

Besteht die Wirtschaft des Tales aus Viehzucht und Metallurgie.
Die bedeutendsten Handwerkszweige waren die Eisenhandwerker (Eisenschmiede. Hartzinnschmiede. Köhler).
Nach einer starken Auswanderung wegen einer Krisenzeit gründete der Eisenschmied aus Intra Pietro Maria Ceretti im Jahre 1790 einen Hochofen in Viganella: so begann die Eisenindustrie im Ossolatal, die bis heute die bedeutendste Tätigkeit des Tales geblieben ist. P.M. Ceretti liess auch das erste Wasserkraftwerk auf dem Ovesca anlegen.


Spuren und Überreste der Ausgrabungs und Schmelzzentren des Erzes sind in Porta, Viganella und Montescheno.


Daneben fand hier die Verarbeitung des Giltsteins ("laugera") statt, welcher nicht nur in der Eisenindustrie, sondern auch zur Herstellung von Mühlsteinen und Topferwaren angewandt wurde.
Von den Ortsmeistern wurde der Giltstein aus dem Ossolatal exportiert.


Giltsteingruben in Montescheno, Viganella und Antrona.


Von 1776 bis 1936...

Werden die Goldgruben ausgebeutet.


Gruben in Locasca, Trivera und Mottone.


Von 1922 bis 1960...

Werden die Glimmergruben ausgebeutet.


Grube "i Mondei" in Montescheno.


Von 1600 bis 1800...

Gibt es eine bedeutende Produktion von Holzbildhauerwerken, deren Zeugnisse die Kircheneinrichtungen im ganzen Tal sind.


Von 1899 bis 1930...

Entwickeln sich die Wasserkraftwerke, die das Leben und die Landschaft des ganzen Tales verändert haben.


Von 1940 bis 1945...

Im Laufe des 2. Weltkriegs, erleidet das Ossolatal viel Trauer wegen des Befreiungskampfs.


Kapellen und Gedenktafeln auf den Almen La Colma und Cavallo sowie in Antrona erinnern daran.


1952...

Werden die Gemeinde des Tales von zwei auf vier vermehrt.


Vom Jahre 1992...

An gehört das Antronatal der neuen Provinz von Verbano-Cusio-Ossola an.





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